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Photo, Nahaunahme von einer rosa-weißen Blütendolde an einem Strauch, für Monatsrückblick März 25

Monatsrückblick März 25

Der Frühling kommt sehr gelegen

Der Monatsrückblick März 25 ist auch wieder so eine gemischte Tüte. Jedes Jahr freue ich mich sehr über das viele neue Grün in meiner Umgebung. Und es ist wirklich viel von dem, was ich vorhatte, Wirklichkeit geworden.

Auf der anderen Seite gab es politisch wie privat ein paar Dinge, die genervt haben. Immerhin hat mir das für meine Blogparade #Zuversicht25 genug Inspiration gegeben 🙂

Was hatte ich vor und was ist daraus geworden?

  • Erstmal die Wolle für den Narren kaufen. -> Habe ich komplett vergessen.
  • Am 2. März Bloodywood sehen 🤩 ->
  • Pinterest ausprobieren -> Ich werde wohl einfach mein privates Profil weiter laufen lassen, um dort meine Blogposts zu teilen.
  • Weiter ESA und MSA Matheprüfungsaufgaben sammeln und sortieren -> Das lief automatisch beim Unterrichten mit, weil ich gerade zwei Schülerinnen habe, von denen sich eine auf den ESA, die andere auf den MSA vorbereitet.
  • Einen Beitrag zu meiner Blogparade über Zuversicht schreiben -> Punktgenau am letzten Tag 😀
  • Einen Beitrag über mein Verhältnis zu ToDo-Listen schreiben -> Dieser Beitrag ist noch in der Entwürfevorratskammer.
  • Beim Schleswig-Holstein-Klimathon unter 2Zero teilnehmen. -> Das meiste, was dort unter „neue Tipps“ läuft, mache ich schon lange Zeit. Ich frage mich, ob wirklich viele Menschen diese Tipps noch brauchen. Oder ob sich die meisten anderen Teilnehmenden auch wundern.

Meine erste Blogparade

Das war ganz schön aufregend! Ich wollte schon länger mal selbst eine Blogparade ausrufen. Mit fehlte dafür weniger das Thema, sondern eher das Vertrauen, dass sich Menschen für mein Thema genug interessieren und mitschreiben würden. Oder die Haltung, dass mir fehlendes Interesse egal sein würde.

Photo von einer Topfpfanze in einem Wohnzimmer. Die Pflanze hat rosa Blüten und steckt in einem rosa Übertop mit einem Herz in der Glasur. Dr Hintergrund ist unscharf. Für zuversichtlich bleiben

Mir scheint in der Welt immer mehr immer schräger zu laufen. Und gerade deswegen war mir das Thema Zuversicht so ein Anliegen. Zu meiner Begeisterung haben vier Menschen teilgenommen. Drei davon kannte ich vorher noch nicht einmal 😊

Ich kann gar nicht ausdrücken, wie begeistert ich davon immer noch bin. Und ich freue mich schon, in den nächsten Tagen eine Auswertung zu schreiben. Ich habe von wirklich allen vier Beiträgen viel an neuen Erkenntnissen mitgenommen. Und ich habe auch einiges an Übereinstimmung festgestellt, genauso wie spannende Unterschiede.

Das war ganz sicher nicht meine letzte Blogparade, so viel steht jetzt schon fest. Denn beim nächsten Mal bin ich durch diese Erfahrung von Anfang an zuversichtlich, dass ich am Ende mit meinem Thema nicht alleine stehen werde.

Briefe schreiben

Friedrich Merz hatte ja gemeint, die Protestierenden hätten „nicht alle Tassen im Schrank“. Mehrere Tausend Pakete stapeln sich seitdem in Berlin. Und Philipp Amthor meinte, daraus ein „lustiges“ Video für seinen TikTok-Kanal drehen zu müssen.

Photo von einem Brief, den eine Hand vor einem gelben Briefkasten hält. Der Brief ist adressiert an Philipp Amthor im Bundestag in Berlin. Die Schriftfarbe ist grün. Für meinen Monatsrückblick März 25

Entsprechend hat er von mir einen Brief mit höflichen, aber bestimmten Fragen bekommen. Ich empfehle diesen Weg der Kontaktaufnahme wirklich. Erstens kommt dadurch die Botschaft an der Stelle an, wo sie gehört werden muss, zweitens entlastet mich das und drittens wissen wir ja nie, ob der/die Angeschriebene nicht ins Nachdenken kommt und tatsächlich antwortet.

Bisher habe ich von einigen Menschen aus der Politik schon Antwort bekommen, bei der Union nur von einem Politiker von vier. Ich werde berichten.

Warten auf Gesundheit

Es ist, als hätte ich die meiste Zeit einen Bleimantel an.

Seit meiner Infektion im September 23 schleppe ich mich mit anhaltender Müdigkeit herum. Im November 23 habe ich mich deswegen bei meiner Hausärztin vorgestellt. Damals hat sie nichts gefunden und mir nicht weiterhelfen können.

Ich war die meiste Zeit meines Lebens so gesund, dass ich kaum bis nie zu irgendwelchen Ärzten gehe. Außer einer Hashimoto-Thyreoditis, für die ich alle paar Monate ein neues Rezept für Thyroxin brauche. Deswegen habe ich zu meiner Hausärztin auch keine sonderlich ausgeprägte Beziehung.

An dieses lose Verhältnis hatte ich mich wohl etwas zu sehr gewöhnt.

Und ich bin selbst eine ganze Weile gar nicht auf die Idee gekommen, noch einmal nachzuhaken, ob es nicht doch irgendeine Möglichkeit gibt, etwas gegen den Bleimantel zu tun. Für sie schien mit dem EKG damals jedenfalls die Sache abgeschlossen zu sein.

Im August 24 habe ich dann in einem Portal des Bundesministeriums für Gesundheit nachgesehen und mich bei der ambulanten Long-COVID-Klinik in Kiel auf die Warteliste geschrieben. Ende Februar kam die Nachricht, dass ich jetzt dort einen Platz habe und ein Formular für meine Hausärztin zum Ausfüllen.

Dort habe ich trotz Termin eineinhalb Stunden gewartet.

Das ist wohl auch einfach Teil unseres aktuellen Gesundheitssystems. Allerdings hat meine Ärztin wieder hauptsächlich vor sich hin gemurmelt, mir ein paar Fragen gestellt und zum Schluss gesagt, bevor sie das Formular mit Datum unterschreibt, müsse ich noch „ein paar Fachärzte abklappern“.

Als ich im Vorzimmer dafür um Informationen fragte, wurde ich angeblafft: „Haben wir nicht!“ Ich bin sehr perplex nach Hause gegangen, weil ich keine Ahnung hatte, welche Fachärzte ich jetzt kontaktieren sollte.

Am nächsten Tag habe ich der Praxis eine E-Mail geschrieben, ob sie mir nicht mehr Details nennen könnten. Die Antwort: Die Ärztin würde sich „zeitnah“ mit mir in Verbindung setzen.

Zwölf Tage später hakte ich noch einmal nach. Und dann hieß es, am Tresen lägen drei Überweisungen für mich, die hätte ich „nicht mitgenommen“. Na klar.

So sind zwölf Tage ins Land gegangen.

In der Zeit hätte ich schon aktiv werden können. Währenddessen war ich mit der Klinik in Kiel im Austausch, was ich machen soll, wenn meine Ärztin mich nicht unterstützt. Ich habe zeitweise befürchtet, dass ich das Ganze abblasen kann und den Bleimantel einfach würde hinnehmen müssen.

Meine wirklich diplomatische Rückmeldung, dass ich es schwierig finde, mich verantwortlich zu machen, Dinge nicht mitgenommen zu haben, ohne dass mir gesagt worden wäre, dass es sie gibt, führte dazu, dass ich per Mail noch einmal angeblafft wurde.

Mir war das in den Jahren vorher gar nicht bewusst, wie von oben herab ich in dieser Praxis behandelt wurde und werde. Weil ich dort so selten war und es beim Ausdrucken eines Rezeptes auch wenig Anlass zu Konflikten gibt.

Zeit für Konsequenzen.

Mein Fazit ist: Wenn ich die Unterschrift mit dem Datum habe, suche ich nach einer neuen Ärztin. Wenn es mir schon nicht optimal geht, habe ich es nicht nötig, mich so behandeln zu lassen, nPicht ernst genommen zu werden und für Informationen mehrfach nachfassen zu müssen. An dieser Stelle weiß ich auch noch einmal extra zu schätzen, dass ich insgesamt ansonsten eine relativ stabile Gesundheit habe.

Das Ganze war gleichzeitig eine Übung in Geduld und im Einstehen für mich selbst. Beides anscheinend gleichermaßen nötige wie eher nicht so willkommene Lektionen 😉

Urbanes Wandern

Das Wupperman-Denkmal liegt etwas dezentral. Es erinnert an den Besitzer einer zeitweise sehr erfolgreich laufenden Emaillefabrik.

Eins meiner liebsten Schilder. Ich liebe es, wenn Straßen an Pollern vorbei in kleine Pfade übergehen und es leise wird.

Der Wasserturm. Mir war vorher gar nicht bewusst, dass Pinneberg noch einen hat. Und dann ist er noch so dekorativ 🙂

Komoot und andere Informationsquellen

Ein wiederkehrender Punkt auf meiner ToWant-Liste sind die kurzen Wanderungen beziehungsweise langen Spaziergänge mit Komoot. Ich nehme mir dabei immer ungefähr 10 km vor, das überanstrengt mich nicht und ich komme gleichzeitig damit in meiner Umgebung herum.

Nebenbei habe ich im März die Entdeckerrouten kennengelernt. An einem Pfosten im Naherholungsgebiet Wedeler Au hing dazu ein QR-Code. Diese Verbindung aus Bewegung an der frischen Luft und moderner Digitalisierung gefällt mir richtig gut. Und von den dort vorgestellten Rundwegen werde ich mich noch mehrfach inspirieren lassen.

Noch eine Erkenntnis: Pinneberg hat einen Hafen! Insgesamt weiß ich über die Pinnau noch viel zu wenig. Dass ich dabei so viel lerne, ist ein schöner Effekt solcher Wanderungen in der Region.

Über diese Brücke bin ich schon oft mit dem Auto gefahren. Von unten hatte ich sie mir bisher nicht angesehen und mir war nicht bewusst, wie viel Grün hinter ihr anfängt.

Von Pinneberg nach Hause

Im März habe ich mich beim Marktplatz in Pinneberg absetzen lassen und bin von dort gemütlich zurück nach Hause gegangen. Ich bewege mich sehr gerne auf Strecken, die Komoot „naturbelassen“ nennt. Auch wenn das hier in der Gegend am Ende meistens „matschig“ heißt. Genauso spannend finde ich es aber, im Übergangsbereich zwischen Natur und Stadt zu spazieren.

Beim urbanen Wandern sind viele der Wege garantiert matschfrei und mit Straßenlaternen beleuchtet 🙂 Mich freut es sehr, dass hier so eine kleine, vom Autoverkehr separate Welt existiert.

Ich versuche noch herauszufinden, ob diese Ringe Wunschdenken sein sollen, oder ob in dieser Halle wirklich einmal olympische Aktivitäten stattgefunden haben.

Und irgendwann, neben dem Friedhofsgelände wird es richtig plüschig 🙂

Mal sehen, wie viel städtisch grüne Plüschigkeit ich durch die Entdeckerrouten noch in und um Hamburg kennenlernen werde.

Was habe ich im Monat 25 gelesen?

„Normal und die Zero Heroes“ von Marc-Uwe Kling

Statt meinen Bücherstapel abzulesen habe ich ein neues Comicbuch gekauft. Ich konnte einfach nicht dran vorbei gehen 😀 Der einzige Haken: Es ist der erste Teil von zwei Bänden und endet mit einem Cliffhanger.

Es geht um eine Gesellschaft, in der alle Menschen Superkräfte haben. Alle bis auf einen: Normal. Er arbeitet in einer Notrufzentrale und ist ziemlich oft ziemlich frustriert darüber, dass er als einziger Mensch scheinbar kein besonderes Talent hat.

Und dann taucht ein Superschurke auf, der anderen ihre Kräfte rauben kann. An der Stelle hat Normal doch noch seinen großen Auftritt 😉

„Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du die Tür benutzen sollst! Und klopf vorher an!“

Normal zu seinem besten Kumpel Walt

Das Buch ist sehr witzig und die Prämisse ein echter Kling-Klassiker. Besonders schön fand ich die vielen popkulturellen Anspielungen. Mich holen diese literarischen Ostereier jedenfalls sehr ab. Der zweite Teil erscheint am 11.11.25, aus meiner Sicht noch viel zu lange hin.

Was habe ich im Monat 25 gebloggt?

Am Ende waren es tatsächlich fünf Blogbeiträge. Allerdings stammen die letzten drei alle vom 31. März 😆 Was so eine Deadline alles ausmacht und sei sie selbst gewählt!

Eigentlich hatte ich noch mehr Entwürfe auf der Liste, aber so gehen mir dann im April die Ideen nicht aus 😉

Beim Projekt52 war eins der Themen „Dekoriert“. Das hat meinen Blick auf meine Umgebung sehr erfreulich auf die kleinen und großen Dekorationen gerichtet, die mir sonst vermutlich nicht so deutlich aufgefallen wären. Ich bin dankbar für solche scheinbar einfachen Dinge, die mein Leben verschönern.

So hat zum Beispiel jemand hier in Halstenbek an allen möglichen Orten Herzen aufgesprüht:

Und was war sonst noch los?

Frühlingszeichen

Einerseits war der März wieder zu trocken. Andererseits waren die Auf- und Untergänge der Sonne sehr oft sehr malerisch.

Farbtupfer mit Insekten. Ich freue mich sehr über beide.

Hoffentlich kann ich dieses Jahr die Fliederblüten wieder riechen!

Infrastruktur

Hier ist jemand mit einem Eimer Farbe und einem Stapel Aufkleber den regionalen Abschnitt des E1-Weges abmarschiert und hat reichlich die Markierungen erneuert.

So etwas geht hier als gemeinsamer Rad- und Fußweg durch. Gefühlt knapp einen Meter breit.

Auch das soll ein Radweg sein. An manchen Stellen hatt diese Rille durch den Kies eine Breite von vielleicht 15 cm. Ich wette, die Verantwortlichen fahren selbst nicht Fahrrad.

Was stand im Monatsrückblick März von 2023 und 2024?

Jetzt schreibe ich seit genau zwei Jahren Monatsrückblicke. Es ist einfach schön, wie mir das hilft, meine Zeit zu strukturieren und zu verfolgen, wie ich mich und mein Leben entwickelt habe.

Im März 23 bin ich mit meiner Webseite und meinem Blog zu WordPress zurück gekehrt. Kommt mir inzwischen viel länger vor 🙂 Außerdem war ich zur Krokusblüte in Husum.

Im März 24 war ich zu einer Fortbildung in Berlin. Da habe ich wieder eher das Gefühl, als sei es erst vor kurzem gewesen. Und ich habe mir vor einem Jahr mit dem Onlinetool des Zürcher Ressourcenmodells eine Lotusblüte als Hintergrundbild für alle elektronischen Geräte festgelegt, als mentalen Anker für mein Jahresmotto 2024 🪷

Was habe ich im Folgemonat 25 vor?

  • Wolle für den Narren kaufen.
  • Für Post mit Herz drei Osterkarten schreiben 🐰
  • Am 7.4. endlich die Ausstellung „Pippis Papa“ sehen, nachdem ich gerade mit Bookbeat das Hörbuch zum ersten Pippi-Langstrumpf-Band auf Dänisch anhöre 🤗 🇩🇰
  • Die ESA und MSA Matheprüfungsaufgaben verbloggen.
  • Die Beiträge zum Mathe-Abitur um die Klausuren von 24 aktualisieren.
  • Eine Reihe von Voruntersuchungen machen lassen, damit ich in der Long-COVID-Klinik in Kiel antreten kann.
  • Pflanzen für den Garten vorziehen.
  • Die Zusammenfassung zu meiner Blogparade schreiben.
  • Auf Twenty Twenty Five umstellen.
  • Ubuntu updaten.
  • Auf Duolingo meinen Streak von 1111 Tagen feiern.

Das war mein Monatsrückblick März 25. Schreibst du auch mehr oder weniger regelmäßig Rückblicke? Was sind deine Erfahrungen damit?

Hast du noch etwas zum Thema Zuversicht mitzuteilen? Ich nehme gerne noch weitere Beiträge in die Zusammenfassung mit auf 😉


Mehr meiner regelmäßigen Rückblicke findest du hier


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