12tel-Blick Oktober 26

Ein Bild zerteilt in zwölf kleine Rechtecke an den Kanten und ein großes Rechteck in der Mitte. Das mittlere Bild zeigt eine Insel auf einem See im Herbst. Die kleinen Recktecke am äußeren Rand von links oben im Uhrzeigerseinn zeigen dieselbe Szene von Januar, bis Oktober in Farbe und zwei weitere das Bild vom Januar in Grautönen.

Für den 12tel-Blick Oktober 26 war ich etwas später dran als sonst. Denn um den 20. Oktober herum war ich in Ostwestfalen und habe nochmal einen neuen Blick auf Bad Oeynhausen und seine Umgebung geworfen. Als ich wieder zurück war, schloss sich das Fenster doch ziemlich und ich musste wettertechnisch nehmen, was es gab. Immerhin hat es zum Phototermin nicht geregnet.

Worum geht es beim 12tel-Blick?

Bei dieser Aktion finden sich die Teilnehmenden einmal im Monat immer wieder an derselben Stelle ein und machen jeweils ein Bild davon. Eva von Verfuchst-Und-Zugenäht organisiert das Ganze und bietet auf ihrem Blog eine Erklärung mit Tipps. Es ist echt faszinierend, diese unterschiedlichen Orte mit zu verfolgen, vor allem auch, weil sie in so unterschiedlichen Regionen liegen.

Mein 12tel-Blick September 26

Mein Ort ist eine kleine Insel im Regenrückhaltebecken des Nachbarortes Schenefeld. In meinem Beitrag von Januar 26 schreibe ich noch mehr darüber. Um diesen kleinen See herum bin ich eine Zeitlang fast täglich zum Nordig Walking herum gegangen, jetzt erinnert mich der 12tel-Blick-Spaziergang daran, mindestens einmal im Monat vorbeizuschauen.

Ein Teich vom Bäumen gesäumt, darauf eine kleine Insel, auf der auch Bäume stehen. Die Bäume sind zum großen Teil noch grün belaubt, einige sind aber inzwischen orange. Der Himmel ist komplett bedeckt, aber hell. Die Szene ist eingerahmt von dunklen Umrissen von Zweigen und Sträuchern, durch die hindurch die Insel fotografiert wurde. Am Ufer der Insel sind mehrere helle Objekte zu erahnen, dabei handelt es sich um die beschriebene Gruppe Gänse.

Ich muss wirklich mal im kommenden Jahr auf die Laubfärbung achten. Jedenfalls kommt mir hier alles auch heute am 1. November noch sehr grün vor. Der Oktober war so warm, dass ich noch längere Zeit im T-Shirt draußen war, maximal mit einer dünnen Fleecejacke und die dann offen.

Bis auf den toten Baum ist alles noch belaubt und nur einige wenige Bäume hatten sich zum Phototermin orangegold gefärbt. Nur die Kastanien, die schon vor einer Weile so trockene Blätter hatten, sind inzwischen praktisch nackt. Auch an anderen Pflanzen habe ich nicht gerade herbstliche Effekte beobachtet.

In meinem Garten haben die Erdbeeren noch einmal geblüht, jetzt hängen kleine grüne Beeren daran, die wohl nicht mehr rot werden. Auch der kleine Birnbaum hatte ein paar kleine Blüten und ich frage mich, ob das für diese Pflanzen so gut ist, sich Mitte bis Ende Oktober noch einmal so zu investieren.

Genauso bin ich recht sicher, dass der Hibiskus und der Rhododendron hier in der Gegen normalerweise nicht so spät noch einmal blühen. Wie gesagt, ich gucke mir das im Oktober 27 wieder an und vergleiche das dann auch mit den Temperaturen von 2026. So bringt mich der 12tel-Blick wirklich zum genaueren Hinsehen.

Gibt es auch bei dir Orte, die du im Laufe des Jahres immer wieder besuchst und photographierst?


Weitere kreative Beiträge wie diesen 12tel-Blick August 26 findest du in meinem Blog in der

Fediverse reactions

Kurzzeitig Forscherin in der Chemie, danach Lehrerin an Schulen in Schleswig-Holstein, jetzt als Nachhilfelehrerin selbstständig. Nach einer Rundreise durch die Stationen Ostwestfalen, Niedersachen, England, Potsdam und Dithmarschen bin ich wieder zurück im Kreis Pinneberg, wo alles begann.

Interessiert an meinen Mitmenschen und dem Wohl des Planeten, Sprachen, Mathematik, Naturwissenschaften und allgemein am Lernen an sich. Noch mehr über mich erfährst du auf meiner NowPage und meiner Über-Mich-Seite.


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